Freitag, 10. Juni 2011

Kapitel 4: Oder doch?!

Beim Essen bekam ich keinen Bissen herunter. Danach musste ich noch für Bio lernen. Diesmal stand eine super-wichtige Prüfung an, für die ich noch kein bisschen gelernt hatte. Ich las mir alle Seiten in meinem Buch durch. Glaube es waren so um die 250. Plötzlich piepte mein Handy. Eine SMS von Merle. Nein, auch mit Merle wollte ich jetzt nicht schreiben. Mein Handy landete unter meiner Decke. Dort piepte es noch fünf weitere Male.
Nachdem ich noch die Hausaufgaben in Mathe, Deutsch, Physik und Englisch erledigt hatte, lies ich mich müde ins Bett plumpsen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fühlte ich mich übel. Seeeehr übel. Ich wollte Ma' überzeugen, dass ich heute unmöglich in die Schule könne und das ich die Bio-Prüfung doch auch nachschreiben könnte, aber sie lies sich nicht erweichen.

In der Bio Stunde hatte ich voll den Blackout. Ich wusste die einfachsten Dinge nicht. Von sieben Aufgaben konnte ich nur zwei lösen. Mein Blatt, das ich abgab, war fast leer. Sophie, die Klassenbeste, schwärmte mal wieder davon, dass sie alle Aufgaben lösen konnte und wie einfach es doch gewesen sei. "Einfach. Ja, für die anderen ist alles einfach." Die letzten beiden Stunden, schwänzte ich, indem ich mich heulent auf der Mädchen-Toilette versteckte.

Am Nachmittag besserte sich meine Laune, als Merle mir vorschlung, shoppen zu gehen. Wir räumten sämtliche Läden aus. Ich hatte mir eine Jeans, zwei Röcke, ein Maxikleid und drei neue Tops gekauft. Nur eins fehlte jetzt noch: das Party-Outfit. "Sollte ich überhaupt auf die Party gehen?" "Na klar!", antwortete Merle, "dann kannst du Vanessa mit deinem neuen Outfit neidisch machen", sagte sie. "Was? Ich habe doch kein Party-Outfit!" "Doch!", rief Merle, zeigte auf ein Schaufenster und zerrte mich zum Geschäft. Dann probierte ich das -meiner Meinung nach- ultimative Kleid an.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Kapitel 3: Noch üb'ler geht's nicht

Ich konnte es nicht fassen. Ausgerechnet Vanessa! Warum ausgerechnet sie? "Wenn sie auf der Party ist, wird sie sich sowieso an Tobi ranmachen, da hab ich keine Chance", sagte ich in Gedanken zu mir selbst, als mir eine kleine Träne über die Wange lief. Tobi, der süßeste Junge und das beliebteste Mädchen der Schule. "Ein prima Paar", sagte ich zu Merle. "Quatsch, die will bestimmt nichts von Tobi", meinte Merle. Aber irgendwie konnte ich ihr da leider nicht glauben.

Mein Verdacht bestägtigte sich nach der Schule. Als ich in den Bus einstieg, war vor mir Vanessa. Schon von weitem sah ich, dass der Platz neben Tobi als einzigstes frei war. Gerade als ich mir ans Herz fasste und Tobi fagen wollte, kam mir Vanessa zuvor. Natürlich durfte sie neben Tobi. Ich durfte dann als einzigste im Bus, die Fahrt stehend verbringen. Die ganze Zeit beobachtete ich Vanessa. Sie berührte Tobi insgesamt achtmal (ich hab mitgezählt), "natürlich nicht mit Absicht".

Nach der zweiten Station musste ich aussteigen. Vanessa und Tobi blieben sitzen, da sie eine Stadt weiter wohnten als ich. Bevor ich ausstieg, drehte ich mich nocheinmal um. Da sah ich, dass Tobi Vanessa auf die Wange küsste. Vanessa lächelte.

So schnell ich konnte lief ich nach Hause. Unterwegs rannte ich fast ein paar Leute um. Zuhause schmiss ich mich aufs Bett und weinte bis Mama mich zum Abendessen rief.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Kapitel 2: Die große Chance

Was sollte ich tun? Bevor ich mir die Antwort auf diese Frage ausmalen konnte, stand Tobi auch schon vor mir. "Hier, für dich", sagte er und gab mir einen kleinen Briefumschlag. "Da..Da..Dada..Danke..", stammelte ich und nahm den Umschlag. Tobi drehte sich um, und ging wieder zu seiner Clique. Sofort danach rannten Merle und ich in unseren Klassenraum. "Mach ihn auf!", rief Merle. Und RATZ war der Umschlag auf. "Einladung" stand auf der Vorderseite des Papiers, das im Briefumschlag war. Nachdem ich mir den Text auf dem Zettel ungefähr zum fünften mal durchgelesen hatte, fing ich laut an zu kreischen:"Er lädt mich zu seiner Geburstagsparty ein!" Merle und ich kreischten wie im Chor. "Oh nein! Was soll ich anziehen? Wie soll ich mich schminken? Welche Schuhe soll ich anziehen? Welchen Schmuck brauche ich?", dachte ich nur, bis ein anderer, unschöner Gedanke, diesen vertrieb. Denn der Pausengong klang gerade. Alle Kinder stürmten in den Raum, unter ihnen auch Vanessa. Sie war das beliebteste Mädchen der ganzen Schule und konnte alles haben was sie wollte. Und ausgerechnet Vanessa hielt genau dieselbe Einladung wie ich in der Hand.

Kapitel 1

"Sandy? Sandy!" Ich schreckte hoch. "Sandy!" Frau Müllers Stimme. "Was denkst du dir dabei, mitten im Unterricht einzuschlafen?" "Tut mir Leid Frau Müller. Wird nicht wieder vorkommen", stammelte ich so leise das es niemand hören konnte. Meine Freundin stupste mich an. "Was ist?", fragte ich Merle genervt. "Sandy Storm, wenn du jetzt nicht ruhig bist, kannst du heute Nachsitzen!" Wieder Frau Müllers Stimme. Ich war ruhig.

Endlich! Der Pausengong. Sofort stürmte Merle auf mich zu. "Na, hast du wieder von Tobi geträumt?" Tobi war ein echt süßer Junge aus unserer Klasse. Ach übrigens, ich gehe in die 6c. Nachdem Merle bemerkt hatte, dass ich pausenlos auf den Boden starrte, hatte sie mich erwischt. "Ja, ich habe von Tobi geträumt", gab ich kleinlaut zu. Plötzlich zeigte meine Freundin hinter mich. Ich drehte mich um. Und plötzlich sah ich Tobi, der direkt auf mich zukam.

Sandy's Storys

Hey,

in diesem Blog werde ich über die 12 Jährige Sandy Storm schreiben. Sie ist ein nettes Mädchen, dass viele Abenteuer bestehen muss. Alle Storys sind selbst ausgedacht. Ich hoffe euch gefällt mein Blog!

Viel Spaß!